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Mahnbriefe verunsichern Uckermärker

Ob sie ein kostenloses Probe-Abo für eine Zeitschrift wolle, wurde eine junge Frau gefragt. Später kamen saftige Rechnungen.

Das vermeintliche Schnäppchen entpuppte sich als Albtraum.
Thomas Walther Das vermeintliche Schnäppchen entpuppte sich als Albtraum.

Jetzt könnte es für viele Uckermärker richtig Ärger geben. Im August waren in verschiedenen Städten sogenannte Drückerkolonnen unterwegs und drehten unter fadenscheinigen Begründungen Bürgern Zeitschriften-Abos an. Der Uckermark Kurier berichetete mehrfach. Dieser Tage flatterten bei vielen Bürger Mahnungen ein mit der Wahrnung, wenn nicht bezahlt würde, drohten Gerichtsverfahren und Eintragungen in Schuldnerverzeichnisse.

Sarah Pohl sollte 170 Euro zahlen: "Wenn ich das nicht tun würde, wurden bereits weitere Zwangsmastnahmen angedroht." Ihr war am 13. August vor dem Prenzlauer Kaufland von einem jungen Mann ein kostenloses Probe-Abo versprochen worden.

Proteste bei der Lieferfirma PVZ gegen die Rechnungen brachten nichts. Jetzt hat Sarah Pohl eine Anwältin eingeschaltet. Die hat einen geharnischten Brief an den Anwalt der Firma zurück geschickt. Seitdem ist Ruhe. Doch so ganz traut Sahra Pohl dem Frieden nicht.

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