Tattoo-Fieber:

Mama, Papa und Oma auf die Wade gestochen

Tattoos sind Kult, nicht nur bei den ganz Jungen. Und in der Regel haben die Körperbilder auch etwas mit dem Leben ihrer Träger zu tun. So wie bei Melanie Florschütz, der ihre Familie ganz besonders am Herzen liegt.

Melanie Florschütz liebt ihre Tattoos.
Claudia Marsal Melanie Florschütz liebt ihre Tattoos.

Tattoos ohne Bedeutung, die findet Melanie Florschütz eigentlich blöd. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn ihr erstes Bildchen, das hat sich die 27-Jährige vor Jahren noch „einfach so“ stechen lassen, „weil  plötzlich alle eins hatten.“ Heraus kamen Schnörkel, Tribals und Blümchen auf dem linken Unterarm, später aber vervollkommnet durch einen Schriftzug für Mama und Papa, „für die wichtigsten Menschen in meinem Leben.“ Der dicke Notenschlüssel darüber, der hatte dann schon mehr mit dem Leben der Prenzlauerin zu tun. Denn die Fabrikarbeiterin hört wahnsinnig gern Musik.

Fast so gern, wie sie Fußball spielt, denn das ist unbestritten ihr Hobby Nummer 1. Man muss also kein Prophet sein, um zu wissen, was der Tätowierer demnächst auf ihren Körper bannen darf. Das Motiv wird etwas mit dem runden Leder zu tun haben. Zurzeit tendiert die junge Frau noch zu einem arabischen Spruch, der da heißt „Fußball ist Leidenschaft“.

Ein Engel auf drei Buchstaben

Arbeitsfläche soll zunächst der linke Arm bleiben. Erst wenn dort kein Platz mehr ist, kommt vielleicht der rechte dran. Bereits belegt ist die rechte Wade. Dort thront seit fünf Jahren ein Engelchen, das auf den Buchstaben A, J, J sitzt.

Die Letter stehen für Oma Alice, Mama Jana und Papa Jörg. Womit sich der Bogen zur geliebten Familie wieder schließt. Davon, sich den Anfangsbuchstaben des Partners auf den Körper hacken zu lassen, hält Melanie Florschütz wenig. Keine Frage, sie liebt den Mann an ihrer Seite innig und hätte momentan auch keine Bedenken, das zu tun. „Ich denke trotzdem, dass man sich in Beziehungen nie zu sicher sein sollte.“

 

 

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