Drama in Fürstenwerder:

Mann gesteht Tötung eines Uckermärkers

Ein 47-Jähriger ist brutal ums Leben gebracht worden. Der Tat soll ein Streit vorangegangen sein. Nun hat der Verdächtige gestanden.

In diesem Haus geschah die schreckliche Tat.
Claudia Marsal In diesem Haus geschah die schreckliche Tat.

Ein in Untersuchungshaft sitzender Mann hat die Tötung seines 47 Jahre alten Bekannten in Fürstenwerder zugegeben. Der 30-Jährige räumte die Tat bei der Vernehmung ein, wie die Sprecherin der Neuruppiner Staatsanwaltschaft, Lolita Lodenkämper, am Montag sagte. Die Obduktion der Leiche habe ergeben, dass das Opfer mutmaßlich an den Folgen von Tritten und Schlägen starb. Einen Gegenstand habe der Täter vermutlich nicht benutzt.

Der Attacke am Freitag ging offenbar ein Streit zwischen den beiden in der Wohnung des 30-Jährigen voraus. "Es kam zu einer Auseinandersetzung", sagte Lodenkämper. Um was es dabei genau ging, sei aber bislang unklar. Die Leiche sei im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses gefunden worden. Eine Zeugin habe die Polizei verständigt. Der 47-Jährige lebte laut Staatsanwaltschaft ebenfalls in dem Haus. Täter und Opfer hätten sich gekannt, sie seien aber keine Verwandte gewesen. Der 30-Jährige sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!