Gefährlicher Leichtsinn:

Mann klettert auf Wohnhaus und singt

Am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring scheint einem jungen Mann der Eierlikör zu Kopf gestiegen zu sein. In der Nacht zu Ostersonntag kletterte er aufs Dach eines sechsstöckigen Hauses und begann dort fröhlich zu trällern.

Einsatz zu später Stunde: Am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring kletterte am späten Karsamstagabend ein Mann auf das Dach eines Wohnblocks und begann zu singen.
Carsten Korfmacher Einsatz zu später Stunde: Am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring kletterte am späten Karsamstagabend ein Mann auf das Dach eines Wohnblocks und begann zu singen.

Zu später Stunde mussten Polizei und Feuerwehr am Ostersamstagabend ausrücken. Einem Anwohner zufolge war ein offenbar berauschter Mann um etwa 23 Uhr auf das Dach eines Wohnblocks am Georg-Dreke-Ring geklettert und begann dort lautstark zu singen. Offenbar war der Mann über ein Baugerüst auf das Dach des sechsstöckigen Gebäudes gelangt. Als wenige Minuten später Polizei und Feuerwehr eintrafen, war der Mann schon wieder verschwunden.

Ein Anwohner hatte gesehen, wie kurz vor Eintreffen der Einsatzkräfte ein Anfang 20-Jähriger rennend das Haus verließ. Ob es sich um dieselbe Person handelt, die Minuten zuvor auf dem Dach sang, ist unklar. Laut Einsatzleiterin Sandra Hidde suchte die Feuerwehr das Dach und den Flur des Hauses ab, fand allerdings niemanden vor. Zudem seien alle Luken, die im obersten Stock eines jeden Hausaufgangs auf das Dach des Blocks führten, verschlossen gewesen. Demzufolge müsse der Mann über ein Baugerüst auf das Dach gelangt sein.

Eine interessante Entdeckung machten die Einsatzkräfte dennoch. In einem Zwischenraum zwischen Hausflur und Dach ist Polizeiangaben zufolge ein Plastiktütchen gefunden worden, das erfahrungsgemäß zur Aufbewahrung von Drogen dient.

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