Von Kollegen angegriffen:

Mann stark blutend auf dem Gehweg entdeckt

In Schwedt schlugen Kollegen einem Mitarbeiter eine Flasche über den Kopf. In Prenzlau gab ein 26-Jähriger an, geschlagen worden zu sein. Doch der Fall nahm eine überraschende Wendung

Schwere Körperverletzungen beschäftigen die Polizisten in Prenzlau und Schwedt.
Arno Burgi Schwere Körperverletzungen beschäftigen die Polizisten in Prenzlau und Schwedt.

Ein 26- jähriger Mann erschien am Donnerstag 2 Uhr auf dem Prenzlauer Polizeirevier. Er gab an, dass er hinter einem Verbrauchermarkt im Georg-Dreke-Ring geschlagen worden sei. Seine linke Gesichtshälfte war angeschwollen. Außerdem sei er mit ausländerfeindlichen Bemerkungen beleidigt worden. Der junge Mann roch nach Alkohol. Der ermittelte Wert lag bei 2,1 Promille. Er trug keine Personaldokumente bei sich.
Bei seiner Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass er mit einem Haftbefehl aus Berlin zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde festgenommen und seine Verletzung im Krankenhaus ambulant behandelt. In seiner Bekleidung befand sich eine verdächtige Pille, die auf Betäubungsmittel schließen ließ.

In Schwedt entdeckten Passanten in der Berliner Straße/Ecke B166 einen Mann auf dem Boden liegend. Er blutete im Kopfbereich aus mehreren Wunden und war nicht ansprechbar.  Der Mann wurde stationär im Krankenhaus Schwedt aufgenommen.

Bei einer kurzen Befragung durch die Polizei kam heraus, dass es Auseinandersetzungen mit drei seiner Arbeitskollegen gab. Sie hatten ihm eine Flasche auf den Kopf geschlagen, die die Beamten am Tatort auch fanden und sicherstellten. Die Kollegen des Verletzten waren in einem Pkw in Richtung Grenze gefahren. Im Pkw befanden sich noch der Rucksack des verletzten Mannes mit seinen Personaldokumenten, Handy und Portemonnaie.

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