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Mann verschickt Nacktfotos an 14-Jährige

Ein 39-jähriger Mitarbeiter eines Jugendklubs nutzt die Unreife eines 14-jährigen Mädchens aus und ist mit ihr intim. Nun muss er sich dafür vor dem Gericht verantworten.

Ein 39-jähriger Uckermärker muss sich für den Missbrauch an einem 14-jährigen Mädchens verantworten.
Peter Steffen Ein 39-jähriger Uckermärker muss sich für den Missbrauch an einem 14-jährigen Mädchens verantworten.

Der Albtraum einer jeder Mutter: Ihre minderjährige Tochter wird von einem Mann zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Und das von einer Vertrauensperson, dem Mitarbeiter eines Jugendklubs.

Der 39-Jährige stand nun vor dem Schwedter Amtsgericht und musste sich zu den Vorwürfen, er hätte zweimal mit dem Mädchen Geschlechtsverkehr gehabt, erklären. Zudem soll er der 14-Jährigen pornografische Fotos auf das Handy geschickt haben.

Aufgeflogen ist das Vergehen dank des mütterlichen „Spürsinns“. Die Mutter hatte Veränderungen an ihrer Tochter bemerkt und Anzeige erstattet. Im Prozess trat das Mädchen als Nebenklägerin auf.

Schon im Vorfeld gab es beim Familiengericht ein Gewaltschutzverfahren. Der Mann wurde verurteilt und durfte sich dem Mädchen nicht mehr nähern. Auch der Arbeitgeber wurde nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe aktiv und entließ den Mitarbeiter.

Der Jugendrichter kam zu dem Urteil, dass die Unreife der 14-Jährige ausgenutzt wurde. Wegen sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen und Verbreitung pornografischer Schriften – dazu gab es klare Aussagen – wurde der Angeklagte zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 35 Euro verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.