Entlastung für Pendler:

Marode Brücke schmeißt Baupläne um

Der milde Herbst hilft im Straßenbau. Steigen die Chancen, dass die Sperrung der B 198 aufgehoben wird?

Die leidige Sperrung der B 198 dauert bis zum Frühjahr 2015 an.
Claudia Marsal Die leidige Sperrung der B 198 dauert bis zum Frühjahr 2015 an.

Seit Monaten wird auf der Bundesstraße 198 von Schlepkow bis Wolfshagen gebaut. Wer glaubt, dass die Straßenbauer aufgrund des anhaltend schönen Wetters schneller fertig werden als geplant, der wird enttäuscht. Es wird keine vorzeitige Aufhebung der Vollsperrung auf der Bundesstraße 198 geben. Von Prenzlau kommend endet die Fahrt mindestens noch bis Frühjahr 2015 auf Höhe Schlepkow. Wer weiter nach Woldegk oder Neubrandenburg will, muss die offizielle Umleitung über Strasburg beziehungsweise die inoffizielle Variante über Fürstenwerder nehmen.

Schuld daran ist nach Auskunft des zuständigen Landesbetriebes für Straßenwesen vor allem der Asbestfund im Untergrund, der eine aufwendige Entsorgung des gefährlichen Materials notwendig macht. Leiter Hans-Jürgen Otte zufolge werde zwar weitergearbeitet, solange es die Temperaturen zulassen. Aber Wunder seien nicht zu erwarten.

Für alle Pendler hat Otte trotzdem eine gute Nachricht. Abschnitt 2 wird 2015 nicht in Angriff genommen, weil eine andere Baumaßnahme als dringlicher eingestuft wurde. Otte meint damit die Sanierung der B104-Brücke Wilsickow. Beides zeitgleich kann nicht vonstatten gehen, weil die B 198 dann als Umleitung benötigt wird.

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