Blutige Auseinandersetzung:

Messer in den Rücken gerammt

Im Prenzlauer Asylbewerberheim hat es erneut eine blutige Auseinandersetzung gegeben: Eines der Opfer musste mit Stichverletzungen in die Klinik.

Erneut kam es zu einem Zwischenfall im Asylbewerberheim in Prenzlau
Claudia Marsal Erneut kam es zu einem Zwischenfall im Asylbewerberheim in Prenzlau

Am Wochenende kam es in der Unterkunft an der Berliner Straße abermals zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Diesmal floss sogar Blut. Polizeiangaben zufolge war in der Nacht zum Sonnabend ein Bewohner aus dem Tschad mit zwei Tschetschenen in Streit geraten. Die drei Männer rasteten dermaßen aus, dass ein bislang als sehr ruhig geltender Afrikaner sein Messer zückte und einem der Kontrahenten in den Rücken stach. Zeugen wollen zudem beobachtet haben, dass ein weiterer Mann Bisswunden am Hals davon trug. Was den blutigen Disput ausgelöst hat, weiß die Polizei bislang nicht.

Die vom Wachschutz zur Hilfe gerufenen Ordnungshüter schätzten die Lage allerdings als so prekär ein, dass gegen den 27-Jährigen aus dem Tschad sofort Haftbefehl beantragt wurde. Diesem Ersuchen wurde vom Richter stattgegeben. Der Angreifer kam vorerst hinter Gitter.