Großbrand in Prenzlau:

Meterhohe Flammen greifen Werkhalle an

Aus bisher unbekannter Ursache gerieten in der Nacht zu Sonntag Plastik-Container auf einem Firmengelände in Brand. Mehrere Stunden musste die Feuerwehr löschen. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Mit Wasser, aber vor allem mit Schaum bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen.
Thomas Walther Mit Wasser, aber vor allem mit Schaum bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen.

In der Nacht zum Sonntag kam es gegen 23.30 Uhr auf dem Geländer der Firma Ramm in der Prenzlauer Triftstraße zu einem Großbrand. Dabei griff das Feuer auf die halbe Seite der Werkhalle über. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen sowie mit einem Auslegerfahrzeug angerückt.

Nach ersten Erkenntnissen waren Plastikbehälter, die vor einem Hallentor abgestellt worden waren,  aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Das brennende Plastik verursachte tiefschwarze Rauchwolken, die in Richtung ehemaliger Zuckerfabrik abzogen. Die Container hatten so eine Hitze entwickelt, dass sie auch nach dem die Flammen gelöscht waren, immer wieder aufflackerten. Am Ende legte die Feuerwehr eine dicke Schicht Schaum über die brennenden Materialien.

Hoher Schaden

Die Flammen schlugen bis zum Dach und entzündeten dieses ebenfalls. Auch im Inneren der Werkhalle hatten sich Materialien entzündet. Nach gut zwei Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen löschen können. Die enorme Hitze hatte auch verpresste Pappkartons in einem speziellen Stahl-Container entzündet. Erst nach dem dieser geöffnete werden konnte, wurden die letzten Flammen gelöscht.

Erst in den Morgenstunden konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Bei Tagesanbruch rückten Brandermittler der Kriminalpolizei an, die jetzt nach den Ursachen forschen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 300 000 Euro.

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