Antrag abgelehnt:

Mietpreisbremse? Nicht in Prenzlau

Die Stadt wollte die Preise für den Wohnraum deckeln. Das Infrastrukturministerium hat allerdings etwas dagegen. So wird die Ablehnung begründet.

Erst in fünf Jahren kann die Kreisstadt wieder einen Antrag stellen, um die Mietpreise zu deckeln.
Ralf Hirschberger Erst in fünf Jahren kann die Kreisstadt wieder einen Antrag stellen, um die Mietpreise zu deckeln.

Wenn in Deutschland Mitte April die Mietpreisbremse in vielen Gebieten des Landes greifen könnte, dann ist Prenzlau außen vor. Das Infrastrukturministerium in Potsdam hat einen Antrag der Stadt zur Aufnahme in eine entsprechende Liste abgelehnt. Das geht aus einem Brief an die Stadtverwaltung hervor, den Bürgermeister Hendrik Sommer den Stadtverordneten dieser Tage präsentierte.

Erst im November hatten die Stadtparlamentarier die Notwendigkeit für solche Maßnahmen im Stadtgebiet gesehen. Das hätte bedeutet, dass Vermieter nur 15  der bislang gültigen 20 Prozent Mieterhöhung innerhalb von drei Jahren verlangen können. Doch das ist jetzt vom Tisch. Das Ministerium begründete seine Ablehnung für eine Mietbremse in Prenzlau vor allem mit der abnehmenden Bevölkerungszahl und der geringen Steigerungen der Angebotsmieten in den vergangenen Jahren.

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