Wohnbau-Jubiläum:

Millionenbau schmückt Prenzlaus City

25 Jahre nach ihrer Gründung leistet sich die Wohnbau Prenzlau einen neuen Geschäftssitz. Die Kunden danken die neue Nähe mit einem Ansturm am Tag der offenen Tür.

Geschäftsführer René Stüpmann freut sich über historische Ansichten des Postgebäudes, die der Beirat für Menschen mit Behinderungen geschenkt hatte.
Monika Strehlow Geschäftsführer René Stüpmann freut sich über historische Ansichten des Postgebäudes, die der Beirat für Menschen mit Behinderungen geschenkt hatte.

Viele Prenzlauer wollten sehen, was die Wohnbau GmbH aus der alten Post in Prenzlau gemacht hat. Rund 5,2 Millionen Euro wandte der größte Vermieter der Stadt auf, um das alte, leer stehende Gebäude als eigenen Geschäftssitz auszubauen. Dabei gelangen gleich mehrere Dinge auf einmal, wovon sich zahlreiche Besucher bei der Eröffnung und dem 25. Jubiläum der Wohnbau am Freitag überzeugen konnten: Die Wohnbau rettete ein denkmalgeschütztes Gebäude, bewahrte den Prenzlauern ein Stück Postgeschichte und rückte gleichzeitig näher an die Mieter heran. Damit erhöhte sich schlagartig die Zahl der Laufkundschaft.

Innerhalb von zwei Jahren hatten 50 Firmen der Region das Objekt, der 1953 als erstes neues Postgebäude der DDR eröffnet wurde, umgebaut und modernisiert. Der Clou dabei sind historische Details, die originalgetreu erhalten blieben wie zwei Telefonzellen und ein Wandbild bekannter DDR-Maler. Neben den über 30 Mitarbeitern der Wohnbau sind auch sieben gewerbliche Mieter in das neue Objekt eingezogen.