Neujahresempfang mit 1000 Gästen:

Ministerpräsident begeistert von Prenzlaus neuem Schwung

Die Stadt hat einen Wandel vollzogen und erlebt ein Miteinander wie schon lange nicht mehr. Das zeigte sich auch beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt und Bundeswehr. Ehrengast Dietmar Woidke war voll des Lobes.

Oberstleutnant Frank Reiser, Carola Sommer, Bürgermeister Hendrik Sommer und Ministerpräsident Dietmar Woidke (von links) beim Neujahresempfang in der Prenzlauer Uckerseehalle.
Carsten Korfmacher Oberstleutnant Frank Reiser, Carola Sommer, Bürgermeister Hendrik Sommer und Ministerpräsident Dietmar Woidke (von links) beim Neujahresempfang in der Prenzlauer Uckerseehalle.

Am Donnerstagabend fand in der Uckerseehalle der traditionelle Neujahresempfang der Stadt Prenzlau und des Fernmeldebataillons 610 statt. Dazu waren rund 1000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Vereinen und der Verwaltung eingeladen. Auch der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kam in die Kreisstadt.

In einer Podiumsdiskussion ließen die Gastgeber Bürgermeister Hendrik Sommer und Oberstleutnant Frank Reiser die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Konsens herrschte darüber, dass das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Stadt und Bataillon, das 2014 in zahlreichen gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen seinen Ausdruck fand, eine Fortführung erfahren müsse. „Wenn sich Bürger und Soldaten gemeinsam um ihre Garnisonsstadt kümmern, dann zeigt das, dass wir alle Prenzlau sind“, erklärte Oberleutnant Reiser, der im Juli 2014 das Kommando über das Bataillon übernommen hatte. Bürgermeister Hendrik Sommer pflichtete Reiser bei. „Prenzlau hat einen gewaltigen Schwung erfahren und zeigt immer wieder: Hier ist Bewegung. Hier lässt es sich gut leben. Und es gibt ein neues Miteinander.“

Landesvater Dietmar Woidke bemerkte, dass dieses neue Miteinander besonders in Zeiten der Krisen und Kriege notwendig sei, um die gewachsenen Anforderungen gemeinsam zu meistern. „Es ist und bleibt unsere Verantwortung, verfolgten und notleidenden Menschen zu helfen. Brandenburg ist ein weltoffenes, tolerantes und mitmenschliches Land, und das muss es auch bleiben“, erklärte Woidke vor den anwesenden Gästen.

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