Raser geht es an den Kragen:

Mit 90 Sachen zu viel auf dem Tacho erwischt

Mit welcher Strafe der 31-jährige Straßenrowdy rechnen muss? So weit reicht noch nicht mal der Bußgeldkatalog.

Die Polizisten stoppten am Osterwochenende 120 Kraftfahrer, die zu schnell unterwegs waren.
Stefan Hoeft Die Polizisten stoppten am Osterwochenende 120 Kraftfahrer, die zu schnell unterwegs waren.

Das schöne Osterwetter lockte am Wochenende offenbar so einige Raser auf die Straße. Bei Laserkontrollen in der Uckermark hielt die Polizei 120 Fahrer an, die mit ihrem Auto zu schnell unterwegs waren. Spitzenreiter war ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Er beschleunigte seinen Wagen innerhalb des Dorfes Göritz und wurde nach Abzug der Toleranz mit 140 Kilometern pro Stunde erwischt. „Eine solche Überschreitung ist nicht im Bußgeldkatalog registriert, dort gehen die Regelsätze bis 70 km/h Überschreitung“, teilte Polizeihauptkommissar Ulf Richter mit. Der Fahrer müsse mindestens mit 680 Euro Bußgeld und drei Monaten Fahrverbot für die 90 km/h zu viel auf dem Tacho rechnen.

 

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Kommentare (3)

Eine Lasermessung ist noch lange kein Beweis dafür, dass der Fahrer auch tatsächlich die gemessene Geschwindigkeit gefahren ist! 90% der Widersprüche werden stattgegeben und die Messung gerichtlich als ungültig verworfen! Grundsätzlich sollte man den Verstoß niemals vor Ort zugeben und durch einen Anwalt Einspruch einlegen lassen, dann hat sich die Sache erledigt. Siehe z.B. hier: http://www.einspruch-gegen-bussgeldbescheid.de/geschwindigkeitsmessung.htm

Wer mit derartigen Geschwindigkeiten in einer Ortschaft unterwegs ist, dem fehlt es schlicht an der nötigen geistigen Reife, ein Kraftfahrzeug zu führen. Egal ob eine Lasermessung ein Beweis ist oder nicht und was der Richter dazu spricht.

Volle Zusimmung, werter ICH_EBEN! Hans Schommer Hohenbollentin