:

Mit der Axt am Ufer gewütet

Vandalen haben in der Nähe des Kap-Restaurants erheblichen Schaden angerichtet. Sie hackten nicht nur in Bänke und Tische, sondern schlugen auch drei Weiden ab.

Eckhard Kroll kann es immer noch nicht fassen, dass die Bäume einfach abgehackt wurden.
Thomas Walther Eckhard Kroll kann es immer noch nicht fassen, dass die Bäume einfach abgehackt wurden.

Am Prenzlauer Kap, einem beliebten Ausflugsziel, haben Vandalen gewütet. In Bänke und Sitzgelegenheiten an einer Feuerstelle wurden tiefe Kerben eingeschlagen. Auf einige Sitze wurde derart eingedroschen, dass sich das Holz spaltete. Aber noch schlimmer ist, dass die Vandalen drei Bäume einfach abgehackt haben. „Welche hirnlosen Idioten, was für eine Zerstörungswut“, schimpft Eckhard Kroll. Seit über fünf Jahren kümmert er sich mit seinem Mitstreitern vom Verein „Aktivitäten gegen soziale Ausgrenzung“ auch um den Uferstreifen an der Feuerstelle.

Vereinsarbeit zunichte gemacht

Auch zwei junge Kopfweiden hatten die Unbekannten einfach runter geschlagen. Diese hatten die Vereinsmitglieder erst im vergangenen Herbst gepflanzt. Eckhard Kroll: „Die dienen auch zur Befestigung des Uferstreifens.“ Denn die Wurzeln halten die Erde fest, sodass sie durch das Wasser nicht so leicht weg gespült werden kann.

Das illegale Abholzen ist kein Kavaliersdelikt. Sollten die Verursacher erwischt werden, so müssen sie den Wert der Bäume ersetzen und einen Baum neu pflanzen. Bei der großen Weide kommen da schnell bis zu 1000 Euro zusammen, so Kroll.