Uckermarkspitze komplett:

Mit Gegenwind ins Amt gewählt

Karsten Stornowski ist der neue dritte Beigeordnete an der Seite des Landrates. Die Entscheidung war denkbar knapp.

Landrat Dietmar Schulze (SPD) brachte seinen Favoriten für das Amt des dritten Beigeordneten Karsten Stornowski bei der Wahl im Kreistag durch.
Matthias Bruck Landrat Dietmar Schulze (SPD) brachte seinen Favoriten für das Amt des dritten Beigeordneten Karsten Stornowski bei der Wahl im Kreistag durch.

Eine Ja-Stimme mehr als er gebraucht hätte, kann der bisherige Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Welse für sich verbuchen. 26 Abgeordnete sprachen sich für ihn aus, 20 dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Bei 48 anwesenden Abgeordneten brauchte Karsten Stornowski 25 Stimmen für die Mehrheit.

Bei 20 Nein-Stimmen bläst ihm der Gegenwind nicht nur von den Reihen der CDU ins Gesicht, die mit 14 Abgeordneten im Kreistag sitzt. Aus welchen Fraktionen die anderen Nein-Stimmen kommen, bleibt ungewiss – gewählt wurde in geheimer Wahl. Politische Beobachter berichten jedoch davon, dass die Nominierung von Stornowski auch in der Linkspartei von manchen Genossen kritisch gesehen wurde, trägt der neue dritte Beigeordnete doch ebenso wie Landrat Dietmar Schulze das SPD-Parteibuch.

Insgesamt hatten sich sieben Kandidaten auf die Ausschreibung der Stelle des dritten Beigeordneten beworben. Bei ihrem Votum konnten die Abgeordneten jedoch nicht zwischen den sieben Bewerbern entscheiden, sondern ausschließlich den Vorschlag des Landrates befürworten oder ablehnen. Schulze hatte nach Prüfung der Bewerbungen Stornowski vorgeschlagen, weil dieser alle Auswahlkriterien als einziger der Bewerber in vollem Umfang erfülle.

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