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Mittelspannungsleitung wird in die Erde versenkt

Rund 500 000 Euro investiert die E.dis AG, um Baumgarten, Kleptow und Ludwigsburg mit Strom aus dem Umspannwerk zu versorgen. Im Gegenzug sollen überirdische Leitungen aus der Landschaft verschwinden.

2013 ging das Umspannwerk Baumgarten ans Netz.
Monika Strehlow 2013 ging das Umspannwerk Baumgarten ans Netz.

Vor den Toren Prenzlaus kündet ein neues Umspannwerk von Anstrengungen der E.dis AG in der Uckermark. Für rund 3,6 Millionen Euro hatte der Stromversorger damit kurz vor Baumgarten eine neue Voraussetzung geschaffen, um den in der Norduckermark von Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugten Strom abnehmen zu können.

Mit der Fertigstellung des Umspannwerkes wurde damit begonnen, von dort unterirdische Stromleitungen zu verlegen. Derzeit sind Monteure der Pasewalker Firma Elektroanlagenbau Kolodzik dabei, auch durch Baumgarten und Kleptow bis nach Ludwigsburg Leitungen zu verlegen. Zuerst waren die Baumgartener Zeuge, wie durch Öffnungen im Erdreich die Kabel durch Versorgungskanäle "geschossen" wurden.

Wenn die über drei Kilometer lange Leitung bis Ludwigsburg liegt, soll sie sofort in Betrieb gehen. Dann können die überirdischen 20-Kilovolt-Leitungen, die bisher Baumgarten, Kleptow und Ludwigsburg versorgten, abgebaut werden. Ähnlich wird in der Nachbarregion verfahren. Bei Grünow zum Beispiel wurde die überirdische Mittelspannungsleitung bereits abgeklemmt und wird derzeit zurückgebaut.