Rettungshubschrauber im Einsatz:

Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall

Seine Raserei muss ein Biker mit dem Leben bezahlen. Bei Wilsickow wird er aus der Kurve getragen und prallt mit einem Auto zusammen. Ein weiterer Kradfahrer wird bei einem Verkehrsunfall bei Haßleben schwer verletzt.

Der 31-jährige Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Die Feuerwehren aus Wichmannsdorf und Haßleben waren im Einsatz.
Ines Markgraf Der 31-jährige Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Die Feuerwehren aus Wichmannsdorf und Haßleben waren im Einsatz.

Sein Leichtsinn hat einem jungen Motorradfahrer am Sonnabendnachmittag das Leben gekostet. Der 28-jährige nutzte den sonnigen Herbsttag zu einer Bikertour in die Uckermark. Offenbar hatte er sich durch das Wetter täuschen lassen und die Straßenverhältnisse unterschätzt. Denn in der Nacht zuvor hatte es geregnet und die Straßen waren noch rutschig. Dennoch drückte er aufs Gas, bis ein folgenschwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Wilsickow seine Tour beendete.

Der Motorradfahrer fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit aus einer Kurve, verlor die Kontrolle über sein Krad, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Auto. Der Biker wurde bei diesem Aufprall so stark verletzt, dass er per Hubschrauber ins Klinikum geflogen werden musste. Dort verstarb er später aufgrund seiner schweren Verletzungen. Die beiden Insassen des Autos erlitten einen Schock, wurden aber nur leicht verletzt. Die Straße war mehrere Stunden voll gesperrt.

Kurz zuvor, gegen 16 Uhr, verunglückte ein Motorradfahrer auf der Bundesstraße 109 bei Haßleben. Auch dieser Biker war viel zu schnell unterwegs. Kurz hinter Haßleben in Richtung Prenzlau wurde er aus einer Kurve getragen, geriet ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke. Bei dem Sturz wurde er sehr schwer verletzt, sodass ein Rettungshubschrauer angefordert wurde, um den Mann ins Klinikum zu fliegen. Auch hier war die Bundesstraße anderthalb Stunden voll gesperrt.

 

 

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