Fahnder landen Volltreffer:

Mutmaßlichen Autoschieber gefasst

Wie im Film lief am Dienstagmorgen die Verfolgung zweier Transporterfahrer durch die Polizei in Schwedt ab. Beide sollten kontrolliert werden, beide suchten ihr Heil in der Flucht.

Beamte der Gemeinsamen Operativen Fahndungseinheit von Bundespolizei, Zoll und Inspektion Uckermark stellten am Dienstagmorgen in Schwedt zwei mutmaßliche Autoschieber. Einer konnte gefasst werden, dem anderen gelang die Flucht.
Bernd Settnik Beamte der Gemeinsamen Operativen Fahndungseinheit von Bundespolizei, Zoll und Inspektion Uckermark stellten am Dienstagmorgen in Schwedt zwei mutmaßliche Autoschieber. Einer konnte gefasst werden, dem anderen gelang die Flucht.

Ein Schlag gegen zwei mutmaßliche Autoschieber ist am Dienstagmorgen Beamten der Gemeinsamen Operativen Fahndungseinheit von Bundespolizei, Zoll und Inspektion Uckermark in Schwedt gelungen. Ihnen waren auf der Bundesstraße  2, zwischen dem Betriebsgelände des PCK und der Bundesstraße 166, zwei Kleintransporter mit Berliner Kennzeichen aufgefallen. „Als der Opel Vivaro und der Renault Master in Höhe der Abfahrt Berkholz einer Kontrolle unterzogen werden sollten, suchten die Fahrer ihr Heil in der Flucht“, schilderte Stefan Möhwald, Pressesprecher der Polizei, den Fall.

Seinen Angaben zufolge gelang es den Beamten, den Renault Master zu stoppen. Der Fahrer sprang aus dem Wagen und rannte in Richtung eines angrenzenden Waldstückes. Der Fahrer des Opels war noch in Richtung Breite Allee gefahren. Erst dort hielt er an und flüchtete ebenfalls weiter zu Fuß. Die Polizei löste sofort eine Nahbereichsfahndung aus. Dabei konnten die Beamten einen 22-jährigen Mann stellen und vorläufig festnehmen. Wie erste Ermittlungen ergaben, handelte es sich bei dem jungen Mann um den Fahrer des Renault. Nach seinem Komplizen wird indes immer noch gefahndet. Trotz eines Fährtenhundes der Polizei blieb die Suche nach dem zweiten Fahrer bislang ohne Erfolg. 

Die beiden Kleintransporter waren gestohlen worden. „Die Besitzer hatten den Diebstahl noch gar nicht mitbekommen“, so Möhwald.