Sanierung geht weiter:

Nach Abriss mehr Balkonfreiheit

Mehr Wohnqualität, für die man nicht bezahlen muss - ja, das gibt es. Am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring gestaltet die Wohnungsgenossenschaft Fassaden neu, ohne die Mieter dafür zur Kasse zu bitten..

Balkon-Demontage am Georg-Dreke-Ring.
Claudia Marsal Balkon-Demontage am Georg-Dreke-Ring.

Am Georg-Dreke-Ring 83 bis 89 ist  mit dem Abriss der alten Balkone begonnen worden. In Regie des Vermieters, der Wohnungsgenossenschaft Prenzlau, werden die alten Betonelemente aus der DDR-Ära in den nächsten Wochen gegen moderne Eisen-Glas-Konstruktionen ausgetauscht. Spätestens im Mai sollen die Arbeiten beendet sein, ließ Hans-Peter Wolf, technischer Vorstand des Unternehmens, wissen. Wenn die Mieter dann ins Freie treten, werden sie doppelten Grund zur Freude haben. Durch die neuen Brüstungen erweitert sich die Balkontiefe nämlich um bis zu 40 Zentimeter.

Kosten werden nicht umgelegt

Eine finanzielle Mehrbelastung wird sich daraus allerdings nicht ergeben. Die Balkon- und Fassadengestaltung soll nicht auf die Miete umgelegt werden, versicherte Wolf. Im vergangenen Jahr hatte die Vorderfront des Plattenbaus bereits ein neues Aussehen bekommen. Die unkonventionelle Fassadenmalerei zieht seitdem alle Blicke auf sich.

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