Ein Fall aus dem Leserhilfswerk:

Nach Trennung fast keine Möbel

Das Aus ihrer Partnerschaft hat für Mandy K. und ihre Tochter bittere Folgen.

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„Die Hose habe ich mir für drei Euro gekauft“, sagt Mandy K. und zeigt auf ihre Beine. Sie schwört auf die Kleiderkammer in der Stadt. Schon ab und an habe sie sich dort Sachen geholt Angebote wie diese sind für die 35-Jährige wichtig. Nach der Trennung von ihrem Partner ist sie nun mit ihrer siebenjährigen Tochter allein. Vier Jahre lang lebte sie mit dem Mann zusammen, war zu ihm in seine Wohnung gezogen. Als die Beziehung zerbrach, blieben ihr fast keine Möbel. Für den Kauf einer neuen Einrichtung hat sie kein Geld.

Einige Jahre lang war sie in einem Callcenter beschäftigt. Um nicht mehr in Schichten arbeiten zu müssen, fing sie als Verkäuferin in einem Backwaren-Shop an. Doch auch dort begann die Arbeit so früh, dass sie ihre Tochter morgens allein lassen müsste. Jetzt ist sie arbeitslos und hofft nun auf einen Job als Verkäuferin mit günstigeren Arbeitszeiten.

Für die Einrichtung der neuen Wohnung hatte sie Hilfe beim Jobcenter beantragt. Mehr als ein Darlehen für Waschmaschine und Kleiderschrank gab es nicht. Die meisten Möbel hat sie nun aus der Möbelbörse oder geschenkt bekommen. Über der Couch zum Beispiel liegt eine Decke, um die zerschlissenen Bezüge zu verbergen. Es fehlt an vielem. Mandy K. hat zwar mit Kleinigkeiten für Gemütlichkeit gesorgt. Für ihre Tochter möchte sie aber das Zimmer schön herrichten, vor allem brauche das Mädchen einen Schreibtisch. In der Möbelbörse hat sie den bisher nicht gefunden.

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