Prenzlauer Werk investiert Millionen:

Neue Arbeitsplätze für 65 Menschen

Der Autoteile-Hersteller nimmt Fahrt auf. Der Betrieb plant die Errichtung einer neuen Galvanikstrecke.

Nicole Wenzlaff begutachtet mit Argusaugen die Qualität eines Türhebels. Er wurde im Spritzgussverfahren hergestellt und ist für einen VW Tuareg bestimmt.
Uwe Werner Nicole Wenzlaff begutachtet mit Argusaugen die Qualität eines Türhebels. Er wurde im Spritzgussverfahren hergestellt und ist für einen VW Tuareg bestimmt.

Die Prenzlauer Boryszew Oberflächentechnik GmbH plant eine Millioneninvestition. Der Zulieferer für die Automobilindustrie will eine neue Galvanikstrecke bauen, die im Jahr 2015 in Betrieb gehen soll. „Wir investieren hier rund 7,5 Millionen Euro und haben Fördermittel bei der ILB des Landes Brandenburg beantragt“, informierte Lutz Suhrbier, Geschäftsführer des Unternehmens in Prenzlau.

Mit der neuen Produktionsstätte entstehen Arbeitsplätze für 65 Menschen. Bereits jetzt gehört der Betrieb mit 280 Beschäftigen zu den größten Arbeitgebern in der Region. Die Mitarbeiter produzieren Teile und Komponenten für die Pkw-Produktion namhafter Hersteller wie VW, Audi, Daimler und General Motors. Im Unternehmen werden vor allem Polyamide und ABS-Kunststoffe verarbeitet. Ausgangsstoff sind Granulate, aus denen Spritzgussteile entstehen, die zudem teilweise galvanisiert und zu Baugruppen montiert werden.

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