2017 ist Produktionsstart:

Neues Boryszew-Werk steht in den Startlöchern

Der Autoteilezulieferer investiert 21 Millionen Euro in das neue Galvanik-Werk in Prenzlau. Ein Fünftel der Kosten trägt das Land Brandenburg. Doch es geht längst nicht mehr nur um den Wiederaufbau.

So soll der neue Standort im Gewerbegebiet Nord aussehen.
Jagiello So soll der neue Standort im Gewerbegebiet Nord aussehen.

Noch in diesem Jahr soll Baustart sein: Der polnische Autoteilezulieferer Boryszew investiert 21 Millionen Euro in ein neues Werk in Prenzlau. Jetzt wartet die Firma nur noch auf die Baugenehmigung, die in Kürze erwartet wird, sagte Geschäftsführer Lutz Suhrbier am Montag.

Nach nur zehn Monaten Vorbereitung haben Land und Kreis, der Boryszew-Konzern und die Stadt Prenzlau das Projekt aus dem Boden gestampft. Für Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) rekordverdächtig. Das Wichtigste war nach seinen Worten die Entscheidung des polnischen Mutterkonzerns gewesen, am Galvanik-Werk festzuhalten. „Und das Beste“, so Gerber am Montag, „das neue Werk wird noch größer als zuvor.“ Perspektivisch sollen in der Boryszew Oberflächenveredelung GmbH 350 Leute beschäftigt werden.

4,1 Millionen Euro schießt das Land Brandenburg für das neue Boryszew-Werk in Prenzlau zu und sichert so rund ein Fünftel der Gesamtinvestition für den Neubau ab. Prenzlau erhält damit neben Guben eine der umfangreichtsen Fördersummen aus Potsdam. Im April 2015 war der Autoteile-Zulieferer für VW, Audi und anderen deutschen Firmen durch ein Feuer beinahe vernichtet worden.

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