Artur-Becker-Schule:

Neues Dach lässt auf sich warten

Nachdem ein Sturmtief Anfang Januar die Grundschule in Prenzlau weitgehend abgedeckt hatte, sollen jetzt die Reparaturen am Dach beginnen. Doch das Tauwetter macht die Arbeit nicht einfach.

Hausmeister Raik Wichmann muss jeden Tag die Wassersammelbehälter der Trockenlüfter ausleeren.
Thomas Walther Hausmeister Raik Wichmann muss jeden Tag die Wassersammelbehälter der Trockenlüfter ausleeren.

Heftige Böen des Orkantiefs „Elon“ hatten Anfang Januar große Teile des Daches der Artur-Becker-Schule heruntergerissen. Inzwischen ist es notdürftig mit einer festen Folie abgedeckt. Dennoch dringt weiter Wasser in die darunterliegenden Räume. „Das Tauwetter macht uns schwer zu schaffen. Der schmelzende Schnee dringt durch das Dach“, sagt Hausmeister Raik Wichmann.

Wie es mit den Reparaturarbeiten an der Schule weitergeht, darüber informierte am Dienstagabend die Stadtverwaltung die Abgeordneten im Wirtschaftsausschuss. Derzeit ist die Einrüstung der Schule geplant. Die Firma steht schon in den Startlöchern. Der Antrag muss noch durch die Versicherung genehmigt werden, wovon die Stadt in Kürze ausgeht. Die Dachdeckerarbeiten können nach Angabe des Bauamtes erst beginnen, wenn die Temperaturen konstant über fünf Grad Celsius liegen.

Schadenssumme steht noch nicht genau fest

Derzeit geht die Stadtverwaltung von einer Schadenssumme von mehreren 100  000 Euro aus. Ob die Prognosen sich so bestätigen, ist offen, erklärt Dr. Andreas Heinrich, Zweiter Beigeordneter der Stadt. „Erst wenn das Gerüst steht, können wir überprüfen, inwieweit das Wasser auch die Fassade beschädigt hat. Eine sichere Schätzung können wir nach der Befundlage geben.“ Auf den Unterricht hat das keine Auswirkungen. Alle Schüler finden in den drei unteren Etagen Platz, was, wie in der Pause zu hören war, nicht jedem Schüler gefällt.

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