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Ob ganz klein oder riesig – man hat die Wahl

Das Problem kennen sicher viele. Man lädt die Eltern oder Großeltern zum Essen in ein Lokal ein und sieht wenig später, wie deren Gesichtszüge beim Blick ...

Beim Preis dieses XXL-Burgers werden die meisten vielleicht schlucken. Doch was anfangs recht teuer erscheint, relativiert sich schnell. Denn davon werden locker acht Leute satt.

Das Problem kennen sicher viele. Man lädt die Eltern oder Großeltern zum Essen in ein Lokal ein und sieht wenig später, wie deren Gesichtszüge beim Blick auf die benachbarten Tische entgleisen.
„Was, so groß sind die Portionen hier?“, diese Klage folgt meist auf dem Fuße. Doch in vielen Gaststätten ist man dafür bereits gewappnet. So genannte „Seniorenteller“ haben ihren Siegeszug angetreten, seitdem man in der Gastronomie zur Kenntnis nehmen musste, dass immer mehr Gäste zu den Kindergerichten ausweichen. Doch deren Bandbreite beschränkt sich in aller Regel ja auf Pommes, Nuggets, Minischnitzel und Spaghetti. Nicht unbedingt das, was ältere Menschen mögen. Daher kann man heutzutage auch hierzulande bei den meisten Wirtsleuten kleinere Portionen von allen angebotenen Essen ordern. Für all die, die indes gern mehr als normal auf ihrem Teller hätten, gibt es auch solche Angebote. Dafür muss man nicht mehr nach Berlin fahren. Der Landgasthof Schönow bei Passow beispielsweise bietet in der Uckermark XXL-Essen an. In Internetforen sind die Gäste des Lobes voll. Ein Selbstversuch am Wochenende endete dann auch wie erwartet mit einer „pappesatten“ Familie. So viel sei verraten: die ganze Portion bekommt hier wohl kaum jemand aufgegessen. Normalverzehrern sei daher zum „Viertel“ geraten. Dann bereitet die Küche ungefähr so viel vor, wie man anderswo als Erwachsenengericht vorgesetzt bekommt. Als Mittelweg kann auch die „Halbe“ geordert werden. Wer vor hat, sich an den Verzehr des „Schlossburgers“ zu wagen, dem sei geraten, mehrere Esser mitzunehmen. Und selbst dann dürfte zu vermuten sein, dass noch ein großer Rest auf dem Teller bleibt. Oder gibt es jemanden, der diesen schon allein verspeist hat. Der kann sich gern melden in der Redaktion.
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