Jäger vertraut auf Ferro und Carlo:

Partner mit kalter Schnauze und sicherem Instinkt

Eine Jagd ohne Hund ist Schund. So sieht es Jürgen Schirmer. Für den Weidmann sind die Vierbeiner aber viel mehr mehr als nur Nutztiere.

Jürgen Schirmer: "Hunde brauchen von ihrem Wesen her die Jagd." Sie können aber auch ganz zahm.  
Benjamin Vorhölter Jürgen Schirmer: "Hunde brauchen von ihrem Wesen her die Jagd." Sie können aber auch ganz zahm.  

Sie rackern und arbeiten gern. Echte Schweißarbeit – dafür sind sie geboren. Die Rede ist nicht von Metallarbeitern auf der Werft, sondern von Jagdhunden. Schweißarbeit steht weidmännisch für die Fährte aufnehmen und krankem Wild hinterher jagen. Der Hund erkennt den Geruch des verletzten blutenden Wildes, schnüffelt dem Tier hinterher und stellt es.  „Eine Jagd ohne Hund ist Schund“, meint Jürgen Schirmer. Der Landwirt ist seit 33 Jahren passionierter Jäger und leidenschaftlicher Hundeführer. „Ich habe schon immer mit Jagdhunden gearbeitet“, meint der stolze Besitzer von Carlo und Ferro von der Wartenheide.  Im Jagdrevier Grünow sind die Vierbeiner nicht zu entbehren.

In jeder Jagdgemeinde müsse ein Hund zur Verfügung stehen. Ohne dem sei eine Jagd schwer durchzuführen, erläutert der 51-Jährige. Der Weidmann nennt als Beispiel die so genannte Stöberjagd. Dabei beunruhigen die vierbeinigen Racker das Wild, treiben es aus ihren Einständen und locken es so in Schussweite für die Jäger. Schirmers Lieblinge sind für diese Aufgabe ausgebildet. Das heißt, sie haben ihre Fähigkeiten im Wald, Feld und im Wasser unter Beweis gestellt. Jagdhunde werden in speziellen Prüfungen darauf vorbereitet, wie sie die Fährte eines Wildtieres aufnehmen, wie sie apportieren, Niederwild wie Fasan oder Rebhuhn jagen oder Wildschleppen ausarbeiten. In diesen Aufgaben wird jeder Jagdhund geprüft. Der fünfjährige Carlo hat die Jungenprüfung, die so genannte Herbstzuchtprüfung und die Brauchbarkeit in Feld-, Wald- und Wasserarbeit absolviert.

„Aber die Ausbildung nimmt viel Zeit in Anspruch. Und nicht nur das. Die Hunde brauchen tägliche Pflege, Bewegung und auch medizinische Betreuung“, berichtet Jürgen Schirmer. Die Zeit und den Aufwand für seine Lieblinge investiert der Hundeliebhaber sehr gern. Der Landwirt nimmt Ferro und Carlo bei jeder Gelegenheit mit aufs Feld. Dort haben sie viel Platz und Freiheit. Bewegung und Arbeit, das müssen sie haben: "Die Hunde brauchen das von ihrem Wesen her. Die sind extra dafür gezüchtet."

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