Stopp auf B 109:

Pendler von Straßenfräse überrascht

Kalt erwischt hatte es Kraftfahrer am Montagmorgen zwischen Haßleben und Prenzlau. Plötzlich versperrten Baumaschinen die Bundesstraße 109 kurz vor der Kreisstadt. An der Ampel brauchten die Verkehrsteilnehmer viel Geduld.

Vier Maschinen in einem Zug, der Verkehr rollt trotzdem weiter.
Monika Strehlow Vier Maschinen in einem Zug, der Verkehr rollt trotzdem weiter.

Überraschung für Pendler auf der Bundesstraße 109 bei Prenzlau. An einer Baustellenampel kurz vor dem Abzweig auf die Landesstraße 15 nach Gollmitz staute sich am Montagmorgen der Berufsverkehr. Etliche Minuten dauert es dort, bis die Signalanlage von Rot auf Grün schaltet. Männer der Lübbener E. Feind-Fräsdienstes holen auf drei Kilometern Länge den Asphalt von der Fahrbahn und ziehen anschließend eine neue Deckschicht. Vier Tage heißt es, sich dort in Geduld fassen. Denn an dem viel befahrenen Knotenpunkt der B 109 und L 15 kommt es schnell zum Rückstau.

Nach Information der Prenzlauer Meisterei des Landesbetriebes für Straßenbau sollen die Arbeiten am Donnerstag beendet sein. Vorbereitet war die Beseitigung von Spurrinnen schon lange und für den September geplant. Jetzt hatte die Spreewalder Firma überraschend freie Kapazitäten signalisiert und war sofort geordert worden.

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