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Polizei musste Zoff im Heim schlichten

Drei Mal kurz hintereinander waren Bewohner in Streit geraten. Bei einer Prügelei waren am Ende zwölf Personen beteiligt. Ein Mann wurde schwer verletzt.

Von Mittag bis Nachmittag wurde die Polizei mehrmals alarmiert.
Patrick Seeger Von Mittag bis Nachmittag wurde die Polizei mehrmals alarmiert.

Die Polizei gleich drei Mal in das Asylbewerberheim in der Leverkusener Straße in Schwedt anrücken. In der ehemaligen Ehm-Welk-Schule sind derzeit 250 Personen untergebracht. Gegen Mittag alarmierten Handwerker die Polizei. Die Männer sollten am Mittwoch in mehreren Zimmern neue Möbel einbauen. Einer der Bewohner hatte etwas dagegen. Nach Angaben der Polizei beschimpfte er die Männer. Die herbeigerufene Polizei konnte recht schnell schlichten.

Gegen 14.25 Uhr waren zwei Männer aus Syrien in Streit geraten. Am Ende waren zwölf Personen in den Zoff involviert, die sich geprügelt haben. Drei Asylbewerber ließen sich auch durch die Polizei offensichtlich nicht beruhigen, die Beamten nahmen die Personalien auf. Ein Asylbewerber wurde bei dem Streit so stark verletzt, dass er ins Klinikum in Schwedt eingeliefert werden musste.

Gegen 15.35 Uhr stritten sich wieder zwei Männer. Die beiden ließen aber nach dem Auftauchen der Polizei schnell voneinander ab.