Vermisster Junge:

Polizei schließt ein Verbrechen aus

Ein elfjähriger Bewohner einer Gramzower Wohngruppe wird seit zwei Wochen vermisst. Warum er dort nicht wieder eintraf, bleibt ein Rätsel.

Von Aron H. fehlt weiterhin jede Spur. Der Elfjährige wird seit zwei Wochen vermisst. Bei der Suche nach dem Jungen handle es sich nicht um einen Entführungsfall, so Ingo Heese, Leiter der Pressestelle der Polizeidirektion Ost. Es gebe auch keine Anhaltspunkte dafür, dass Aron H. Opfer einer Straftat sein könnte.

„Wir gehen nicht von einem Verbrechen aus“, bestätigte auch Katrin Wilcken, Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF). Der vermisste Junge lebt in einer betreuten Wohngruppe des EJF in Gramzow. Dort ist er zuletzt am 15. April gesehen worden.

Nach Angaben der Polizei und des EJF befindet sich der vermisste Junge in der Obhut des Jugendamtes. Möglicherweise sei er mit Hilfe von Familienangehörigen ausgebüxt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sei der Elfjährige von seinen Geschwistern von der Schule abgeholt worden. Seitdem ist der Aufenthaltsort von Aron H. unbekannt. Als er nicht mehr in die EJF-Einrichtung in Gramzow aufgetaucht sei, haben Mitarbeiter sofort seinen Vormund und das Jugendamt informiert, berichtete Katrin Wilcken. Verwandte des vermissten Elfjährigen sollen in Lychen wohnen, so die Polizei. Ob Aron H. sich bei ihnen aufhält, dafür gibt es nach bisherigen Informationen keine Bestätigung.

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