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Polizisten aus der Region in Berlin im Dienst

Laut Informationen des Uckermark Kurier sind Beamte aus der Uckermark in die Hauptstadt abkommandiert worden. Die Führung wiegelt ab.

Mit geballter Kraft gegen Grenzkriminalität vorgehen – so wie hier im Frühjahr bei einer Großkontrolle auf der Autobahn 11 nahe Warnitz – das dürfte momentan schwer werden bei der Bundespolizei, denn die Kollegen sind im „Außendienst“.
Claudia Marsal Mit geballter Kraft gegen Grenzkriminalität vorgehen – so wie hier im Frühjahr bei einer Großkontrolle auf der Autobahn 11 nahe Warnitz – das dürfte momentan schwer werden bei der Bundespolizei, denn die Kollegen sind im „Außendienst“.

Im Bereich der Bundespolizeiinspektion Angermünde sind derzeit deutlich weniger Polizeibeamte im Einsatz als normalerweise. Das erfuhr der Uckermark Kurier aus gut informierten Kreisen. Demnach sind zahlreiche Beamte nach Berlin abkommandiert worden. Zur Begründung wurden den Mitarbeitern offenbar Auswirkungen der bevorstehenden Bundestagswahlen auf die Aufgaben in Berlin genannt. Der wahre Grund soll aber Personalmangel sein. Nicht nur die betroffenen Beamten fürchten, dass eine effektive Schleierfahndung in der Grenzregion Uckermark damit praktisch nicht mehr stattfinden kann.

Die Bundespolizeidirektion Berlin bestätigte dem Uckermark Kurier auf Anfrage eine Verlagerung von Polizisten. Von Zeit zu Zeit sei eine personelle Unterstützung von Schwerpunktbereichen erforderlich. Zugleich versicherte die Direktion, dass die definierte personelle Mindeststärke in der Bundespolizeiinspektion Angermünde gegenwärtig nicht unterschritten wird. Der Bundespolizeiinspektion Angermünde unterstehen insgesamt rund 300 Mitarbeiter.