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Prenzlauer Autozulieferer legt Grundstein für neues Werk

Vor elf Monaten brannte das Herzstück des Prenzlauer Boryszew-Werkes ab. Jetzt wurde der Grundstein für eine neue Produktion gelegt. Das ist Rekordzeit.

Elf Monate nachdem die Galvanik der Boryszew Oberflächentechnik in Prenzlau total ausbrannte, vollzogen Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (links) und Cezary Pyszkowski (2. von rechts), Vorstand des Boryszew-Konzerns, mit anderen Akteuren den ersten Spatenstich für das neue Werk.
Monika Strehlow Elf Monate nachdem die Galvanik der Boryszew Oberflächentechnik in Prenzlau total ausbrannte, vollzogen Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (links) und Cezary Pyszkowski (2. von rechts), Vorstand des Boryszew-Konzerns, mit anderen Akteuren den ersten Spatenstich für das neue Werk.

Auf einer Brachfläche im Gewerbegebiet Nord Prenzlau wurde am Mittwoch das 21 Millionen Euro schwere Neubauvorhaben des polnischen Konzern Boryszew offiziell gestartet. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) vollzog mit Vorstandsmitglied Cezary Pyszkowski symbolisch den ersten Spatenstich für die neue Produktionsstätte der Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH.

Die Potsdamer Landesregierung unterstützt das Vorhaben mit vier Millionen Euro. "Es waren die exzellente Erfahrung und Kompetenz der Mitarbeiter, die Boryszew und Autokonzerne von dem Neubau in der Uckermark überzeugten. Sie haben letztlich das Werk gerettet", betonte Gerber vor Firmen und Behörden. Gemeinsam hätten alle in Rekordzeit dafür gesorgt, dass elf Monate nach dem Brand in der Galvanik, dem Herzstück des Zulieferers unter anderem für VW und Audi, ein noch größeres und moderneres Werk mit rund 350 Mitarbeitern entsteht. Bis Juli soll die Galvanik-Halle stehen und mit den ersten Maschinen ausgerüstet werden. Im November will Lutz Suhrbier, Geschäftsführer der Oberflächentechnik GmbH, die Produktion komplett am neuen Standort aufnehmen.