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Prenzlauer Firma schlägt Brücke nach Fernost

Die Prenzlauer aleo solar GmbH schickt 72 000 Solar-Module auf eine philippinische Insel im Pazifik.

Uckermärkische Solar-Module wurden im größten Solarpark auf den Philippinen verbaut, der im März in Betrieb gehen soll.
aleo Uckermärkische Solar-Module wurden im größten Solarpark auf den Philippinen verbaut, der im März in Betrieb gehen soll.

Im März soll der nach Firmenangaben weltweit größte Solarpark, bei dem Module mit einer besonders leistungsstarken Technologie zum Einsatz kommen, auf der philippinischen Insel Leyte in Betrieb gehen. Für den Brückenschlag aus der Uckermark in die fernöstliche Inselwelt sorgte die aleo solar GmbH in Prenzlau. Denn die 76 000 Hochleistungsmodule, die knapp die Hälfte der Gesamtleistung des Sepalco-Solarpark produzieren werden, stellte das Unternehmen in der uckermärkischen Kreisstadt her.

Die von einer Tochter der Sino-American Silicon Products Inc. (SAS) - zu der auch die aleo solar GmbH gehört - errichtete Anlage hat eine Gesamtleistung von 50 Megawatt. Zum Vergleich: Heute gängige Windkraftanlagen an Land produzieren zwischen zwei bis fünf Megawatt. Die Abnahme des Stroms haben sich die Investoren mit einem Energieliefervertrag mit der philippinischen Regierung gesichert, die dem Betreiber zwanzig Jahre lang die Garantie einer Einspeisevergütung zusicherte.