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Prenzlauer Jecken lassen Kanzlerin lächeln

Jetzt haben es die Narren aus der Uckermark bis ins Bundeskanzleramt geschafft. Beim traditionellen Empfang gehörten sie zu jenen Karnevalsvertretern, die Angela Merkel zwischen Flüchtlingsdebatten aufmunterten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte bei einem Empfang von Prinzenpaaren des „Bundes Deutscher Karneval“ (BDK) aus allen Bundesländern im Bundeskanzleramt in Berlin auch Prinzessin Michaela I. und Prinz Tino I. vom Prenzlauer Carneval Club aus Brandenburg.
Bernd von Jutrczenka Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte bei einem Empfang von Prinzenpaaren des „Bundes Deutscher Karneval“ (BDK) aus allen Bundesländern im Bundeskanzleramt in Berlin auch Prinzessin Michaela I. und Prinz Tino I. vom Prenzlauer Carneval Club aus Brandenburg.

Das war bislang einmalig in der Geschichte des Prenzlauer Carneval Club (PCC). Beim alljährlichen "Empfang der Tollitäten im Kanzleramt" waren sie diesmal mit dabei. "In diesem Jahr durften genau zwei Prinzenpaare vom Landesverband Berlin-Brandenburg sein. Auf uns fiel die Wahl, weil wir aus der Heimatregion von Angela Merkel kommen. Denn das war gewünscht, dass Vertreter aus der Uckermark dabei sind“, berichtete Sivlio Grensing, Präsident des PCC, am Freitag.

Dort hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen den Treffen zur Flüchtlingskrise mit Vertretern der Koalition und der Bundesländer eine Dreiviertelstunde Zeit genommen für das närrische Volk. Und so schüttelte sie auch dem Prenzlauer Prinzenpaar, Michaela Holz-Fitzner und Tino Fischer, Präsident Silvio Grensing sowie Kerstin Böttcher als Ehrendame der Prinzessin die Hand und lächelte dabei.

Erstaunt waren die Uckermärker Jecken, dass das närrische Treiben im Kanzleramt eine ernste Sache ist. "Alles lief streng nach Protokoll. Einschließlich des Einübens der ,Rolltreppe'. Denn so, wie sie auf der Treppe beim Einmarsch der Kanzlerin standen, sollten die Jecken, nachdem jeder von ihnen Angela Merkel die Hand geschüttelt hatte, am Ende auch wieder stehen. Aber das klappte perfekt“, berichtete Grensing.