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Prenzlauer Soldat erster Preisträger Deutschlands

Im Fernmeldebataillon 610, stationiert in der Uckermark Kaserne, ist man stolz auf André Gotthardt und seinen General-Fellgiebel-Preis.

André Gotthardt vom Fernmeldebataillon 610 aus Prenzlau.
Carsten Korfmacher André Gotthardt vom Fernmeldebataillon 610 aus Prenzlau.

Bescheidenheit trotz außergewöhnlicher Leistung, das ist eine der charakterlichen Qualitäten, die André Gotthardt die höchste Auszeichnung der Fernmeldetruppen der Bundeswehr einbrachte. „Ich schätze, dass ich eine ganz gute Arbeit leiste“, spielt der junge Mann seine Verdienste bei der Verleihung des General-Fellgiebel-Preises herunter. „Aber bei uns geht es in erster Linie darum, dass wir als Team funktionieren“.

Mit der Verleihung des Preises würdigt die Bundeswehr seit 1995 ständige und herausragende charakterliche, fachliche und soldatische Qualitäten von Fernmeldetruppen. Zunächst wurden nur ganze Einheiten ausgezeichnet, seit diesem Jahr wird der Preis aber auch an Einzelpersonen verliehen. André Gotthardt ist somit deutschlandweit der erste und bisher einzige Preisträger des General-Fellgiebel-Preises.

Die Auszeichnung ist nach dem deutschen Offizier und Widerstandskämpfer Fritz Erich Fellgiebel benannt, der maßgeblich an der Operation Walküre, dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944, beteiligt war. Fellgiebel wurde am 4.  September 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.