Junge Polizistin verunglückt:

Prenzlauer Streifenwagen flaggen Schwarz

Seit Tagen flattern Trauerflore an den Fahrzeugen der uckermärkischen Polizei. Der Grund: Eine junge Kollegin starb bei einem Einsatz.

In der Uckermark trauern die Polizisten um eine 32-jährige Kollegin, die bei einem Einsatz in Schleswig-Holstein verunglückte und ihren Verletzungen erlag.             
Claudia Marsal In der Uckermark trauern die Polizisten um eine 32-jährige Kollegin, die bei einem Einsatz in Schleswig-Holstein verunglückte und ihren Verletzungen erlag.  

Wer ein Hochzeitspaar eskoriert, knüpft ein weißes Bändchen an seine Autoantenne. Soll  jemand zu Grabe geleitet werden, dann findet sich an dieser Stelle der schwarze Trauerflor - so wie derzeit an den Streifenwagen der Polizei. Sprecher Gerald Pillkuhn erklärte auf Nachfrage, dass der Grund dafür der Tod einer Kollegin sei. Die 32-Jährige war vor kurzem in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen. Den Tod zur Folge gehabt hatte ein schwerer Verkehrsunfall, in den die Polizistin bei einem Einsatz in Schleswig-Holstein verwickelt worden war.

Die Beamtin, Mutter eines vierjährigen Sohnes, trug keine Schuld. In ihr Fahrzeug krachte ein Wagen aus dem Gegenverkehr. Doch sie verstarb nun an den Folgen des Crashs. Am Montag wurde die junge Frau beigesetzt, die sich erst vor zwei Monaten wieder in ihre Heimat Uckermark zurückversetzen lassen hatte. "Ein Tragik sondergleichen", sagte Pillkuhn, der mit einer Riesenabordnung aus dem gesamten Schutzbereich der Toten die letzte Ehre erwies.

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