:

Prenzlauer Tischtennis-Mädels so stark wie noch nie

Die ESV-Schülerinnen wuchsen bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft über sich hinaus. Sie sorgten für eine faustdicke Überraschung.

Ann-Marie Dahms, Alina Schön, Josephine Specht und Julia Daetz (von links) vom ESV Prenzlau sicherten sich bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis die Silbermedaille.
Julia Bütow Ann-Marie Dahms, Alina Schön, Josephine Specht und Julia Daetz (von links) vom ESV Prenzlau sicherten sich bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis die Silbermedaille.

Eigentlich wollten die Mädchen nur nicht Letzter werden, doch dann glückte dem Schülerinnenteam des ESV Prenzlau der ganz große Coup. Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Zorneding (Bayern) bissen sich Ann-Marie Dahms, Alina Schön, Josephine Specht und Julia Daetz durch und sicherten sich die Silbermedaille.

Die Mädchen zeigten große Kämpferherzen. Schon gegen die erste Mannschaft vom RSV Braunschweig gelang ihnen mit einem 5:5 ein verheißungsvoller Start. Die folgende 3:6-Niederlage gegen den SSV Münzach bedeutete aber nicht das Aus. Gegen den TTC Neusalza-Spremberg glückte ein 6:2-Triumph, der zu Rang zwei in der Vorrundengruppe führte, womit sich die Uckermärker für das Halbfinale qualifizierten.

Keiner kann Ann-Marie Dahms schlagen

Dort zeigten alle vier ESV-Starterinnen Spiele ihres Lebens und ließen TTVg WRW Kleve keinen Erfolg. Das Finale gegen RSV Braunschweig ging zwar verloren, doch der ESV lieferte ein weiteres Superlativ. Ann-Marie Dahms blieb in allen Einzeln dieser Meisterschaft ungeschlagen.

Selbst Trainer Steffen Dahms hatte nicht mit einem Podestplatz seiner Schützlinge gerechnet und freute sich riesig über seine Kämpfernaturen. Bereits mit seinem Erfolg bei den Norddeutschen Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaft knüpften die Prenzlauer Tischtennis-Mädchen an große vergangene Zeiten an. Aber in Bayern lieferten sie jetzt einen neuerlichen, noch größeren Beweis ihrer Leisungsstärke ab.