Betrunken im Sattel:

Radfahrer mit 2,83 Promille gestoppt

In Schlangenlinien fuhr ein junger Mann mit seinem Drahtesel nachts durch Schwedt. Seine unsichere Fahrweise wurde ihm zum Verhängnis.

Sommerparty mit reichlich Alkohol und Radfahren passt nicht zusammen. Das musste jetzt ein junger Mann in Schwedt feststellen, der mit 2,83 Promille von der Polizei angehalten wurde.
Monika Skolimowska Sommerparty mit reichlich Alkohol und Radfahren passt nicht zusammen. Das musste jetzt ein junger Mann in Schwedt feststellen, der mit 2,83 Promille von der Polizei angehalten wurde.

Probleme mit dem Spurhalten hatte in der Nacht zu Freitag ein junger Mann aus Schwedt. Damit zog er gegen 23 Uhr die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Die Beamten stoppten den Radler und stellten fest, dass offenbar reichlich Alkohol seine unsichere Fahrweise verursacht hatte. Ein Test ergab, dass der Oderstädter mit 2,83 Promille Alkohol im Blut nach Hause radeln wollte.

Der Schwedter Radler ist kein Einzelfall, stellte Polizeipressesprecher Gerald Pillkuhn fest. In den letzten Tagen haben die Ordnungshüter in der Uckermark wiederholt betrunkene Radfahrer gestoppt, die von Sommerfesten kamen. Dabei gelten für sie ebenso wie für Kraftfahrer Promillegrenzen. Die absolute Fahruntauglichkeit für Radfahrer ist bei einem Wert von 1,6 Promille angesetzt worden, erinnerte Pillkuhn. Wer mit mit mehr Alkohol im Blut erwischt wird, begeht eine Straftat und gegen den wird ein Verfahren wegen Trunkenheit eingeleitet.

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