Reitturnier:

René Hackbarth stiehlt Gastgebern die Show

Beim traditionellen Schapower Reitturnier waren Siege in acht Prüfungen zu vergeben. Der Reiter des KRSC Hubertus Holzendorf gewann die begehrtesten Entscheidungen.

René Hackbarth auf Whinny im M-Springen.
Armin Gehrmann René Hackbarth auf Whinny im M-Springen.

Noch vor der Höhepunkt des Schapower Reitturniers, der Springprüfung der Klasse M* mit Stechen, zog Gastgeber Jörn Bollmann ein positives Fazit. „Ich kann bestätigen, dass es ein toller Tag war. Die Felder sind gut besetzt, das Niveau ist sehr ansprechend, für die Siege gab es stets mehrere Favoriten, aber jede Konkurrenz hatte einen anderen Sieger. Das erhöhte die Spannung.“

Ein angestrebter Sieg im Springgen der Klasse L gelang  dem Schapower nicht. Auf Conzerto (44,23 Sekunden) und Aga (44,91) wurde er aber Zweiter und Dritter hinter René Hackbarth (KRSC Hubertus Holzendorf/43,10) auf Bertha. Auch im M*-Springen mit Stechen gelang Jörn Bollmann der große Wurf nicht. Auf Conzerto blieb er fehlerfrei. Der Sieg schien greifbar. Als letzter Starter des Stechens ging er voll auf Angriff. „Schade, ich wollte den Weg sehr kurz halten, bin zu schräg angeritten und kam nicht in die richtige Distanz. Ganz klar mein Fehler“, äußerte er sich selbstkritisch.

René Hackbarth war mit Bertha (36,06) auch hier der Beste vor Sybille Muchow (Schönow) auf Grandor, Maxilmiliane Hoffschildt (RV Zum Mühlental) und Nachwuchsreiter Phillip Hoffmann (Pinnow), der auf Alwin einen beachtlichen Erfolg feierte.