Fast brannte auch ein Feld:

Rentner fackelt sein Auto ab – aus Versehen

Ursprünglich wollte ein Mann nur nachsehen, wie hoch der Ertrag auf einem Getreidefeld nach der Ernte ausfällt. Dann wollte er Strohreste entfernen und zündete sie an. Eine äußerst schlechte Idee.

Der 75-Jährige kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Patrick Seeger Der 75-Jährige kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Aus Unbedachtheit hat ein Rentner am Sonntag sein Auto abgefackelt. Der 75-Jährige war um die Mittagszeit mit seinem Toyota unterwegs. In der Nähe von Passow bog er gegen 12.30 Uhr von der Straße ab und hielt am Straßenrand. Er wollte auf dem angrenzenden Getreidefeld nachschauen, wie hoch der Ertrag nach der Ernte ausfallen wird. „Nach bisherigem Erkenntnisstand wollte er dann Strohreste entfernen und zündete diese an“, schilderte Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder).

Doch das Feuer geriet außer Kontrolle. Die Flammen ergriffen das Auto und drohten, auch auf das Getreidefeld überzugreifen. Das konnten die Kameraden von der Feuerwehr glücklicherweise verhindern, doch den Wagen des Seniors konnten sie nicht mehr retten. „Der Autofahrer wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht“, so Möhwald. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf rund 7500 Euro.

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