Reihenweise Verstöße:

Riskante Verfolgungsjagd durch den Gegenverkehr

Statt einfach anzuhalten, machte ein Autofahrer alles nur noch schlimmer. Das hat nun Folgen für ihn.

Was den jungen Fahrer bewog, sich der Polizeikontrolle zu entziehen und damit andere Autofahrer zu gefährden, ist noch unklar. Jedenfalls hat sein Verhalten strafrechtliche Konsequenzen.
Jan Woitas Was den jungen Fahrer bewog, sich der Polizeikontrolle zu entziehen und damit andere Autofahrer zu gefährden, ist noch unklar. Jedenfalls hat sein Verhalten strafrechtliche Konsequenzen.

Eine filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei haben sich am Montagabend zwei junge Männer geliefert. Sie gerieten in das Visier einer Streife, weil sie in einem Auto mit ungültigen Kurzzeitkennzeichen unterwegs waren. Als die Polizisten den Ford Ka stoppen wollten, gab der Fahrer Gas und raste in Richtung Werner-Seelenbinder-Straße. Dort durchbrach er eine Kontrollstelle und fuhr nun auf den Fahrspuren des Gegenverkehrs stadtauswärts. Dabei gefährdete er mehrere entgegenkommende Autofahrer, wobei es glücklicherweise zu keinem Zusammenstoß kam. Als der Flüchtende an einer Kreuzung versuchte, den Wagen auf die korrekte Fahrspur zu bringen, kam er von der Straße ab und blieb auf dem Seitenstreifen stecken. Die beiden Insassen flüchteten zu Fuß, konnten aber gefasst werden.

Wie sie herausstellte, hatte der 19-jährige Fahrer keinen Führerschein. Weder er noch sein 16 Jahre alter Beifahrer waren alkoholisiert oder hatten Drogen genommen. Im Auto fanden sich aber mehrere Gegenstände, welche aus Diebstählen stammen könnten. Dies wird jetzt geprüft. Die Delinquenten müssen sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Haftpflichtversicherung verantworten. Des Weiteren wird ihnen Kennzeichenmissbrauch, Verkehrsgefährdung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

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