Verfolgungsjagd:

Rowdy rast der Polizei an der Grenze davon

Zivilfahnder wollen einen jungen Autofahrer kontrollieren. Der jedoch flüchtete und entkam, obwohl ihn die Beamten bis über die polnische Grenze verfolgten. Später wurde der Grund für die Flucht bekannt.

Blaulicht und Sirene haben den Flüchtigen nicht beeindruckt.
Patrick Pleul Blaulicht und Sirene haben den Flüchtigen nicht beeindruckt.

Ein junger Autofahrer hat mit seinem rücksichtslosen Verhalten die Polizei in der Uckermark in Atem gehalten. Wie es am Mittwoch hieß, wollte die sogenannte Gemeinsame Operative Fahndung (Bundespolizei, Zoll und Inspektion Uckermark) den Pkw-Fahrer am Dienstagabend im Stadtgebiet Schwedt kontrollieren. Ihnen war sein VW-Transporter mit Hamburger Kennzeichen in der Berliner Straße aufgefallen.

Als der Mann die Zivilfahnder sah, startete er den Wagen und raste davon. Haltesignale bremsten ihn nicht aus, die Fahnder blieben mit Blaulicht und Signalhorn an dem Flüchtigen dran. Sie verfolgten ihn bis über die polnische Grenze. Dort konnte er die Fahnder jedoch aufgrund seiner rücksichtslosen Fahrweise abschütteln, hieß es von der Polizei.

Interessante Erkenntnisse brachte die Verfolgungsjagd dennoch. Die Ermittlungen zu dem Kennzeichen, das an dem VW-Transporter angebracht war, ergaben, dass das Fahrzeug, zu dem sie gehören, in Hamburg auf seinem Parkplatz stand. Daher besteht der Verdacht, dass das Fluchtauto mit sogenannten Doubletten-Kennzeichen versehen war und von einem unbekannten Ort gestohlen wurde. Eine Masche, die Autodiebe oft anwenden, der Uckermark Kurier berichtete.

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