Es hängt am Notar:

Ruinöser Zustand soll ein glückliches Ende finden

Noch liegt beim Landkreis der Abrissantrag für die Ruine des Kettenhauses vor. Die Stadt Prenzlau will diesen sofort zurückziehen - wenn der Notar unterschreibt.

Polier Heinz-Peter Gertz (Mitte) verkeilt eine Holzstütze für eine dicke Eichenbohle. Mit Tino Plieth (rechts), Thomas Schlanert und anderen Kollegen der Baudenkmalpflege Prenzlau führte er eine Notsicherung durch.
Monika Strehlow Polier Heinz-Peter Gertz (Mitte) verkeilt eine Holzstütze für eine dicke Eichenbohle. Mit Tino Plieth (rechts), Thomas Schlanert und anderen Kollegen der Baudenkmalpflege Prenzlau führte er eine Notsicherung durch.

Die berühmteste Ruine von Prenzlau kämpft tapfer gegen Herbststürme und Winterregen an. Jetzt haben Zimmerleute der Baudenkmalpflege Prenzlau am maroden Ostgiebel die Planen, durch die die Witterung ungehinderten Zugang in das barocke Gebäude hatte, komplett erneuert. Dabei handelt es sich nach Worten des künftigen Eigentümers Thomas Müller "um eine ergänzende Notsicherung, um das Gebäude über den Winter zu bringen".

Zuletzt hatte die Stadt Prenzlau einen Abrissantrag gestellt, der letztlich durch die Landesdenkmalpflege gestoppt wurde. Mit dem Bauunternehmer Thomas Müller, der sich auf Denkmalpflege spezialisiert ist, fand sich ein Investor, der die Risiken auf sich nimmt. Zudem wird das Land Brandenburg die Sanierung finanziell unterstützen.

Doch noch ist Müller nicht Eigentümer. Erst wenn der Notar am 15. Dezember den Kaufvertrag unterschrieben hat, steht er voll in der Verantwortung.

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