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Schwere Wasserschäden auf Autobahn

Trotz sonnigem Wetter ist die Autobahnmeisterei Prenzlau schwer beschäftigt. Es gilt Schäden des Dauerregens zu beseitigen.

Damit der Hang wieder mehr Halt bekommt, werden 18 Sigmarpfosten in den Boden gerammt.
Kai Horstmann Damit der Hang wieder mehr Halt bekommt, werden 18 Sigmarpfosten in den Boden gerammt.

Auf der Bundesautobahn 11 sind derzeit Reparaturtrupps unterwegs. Nach Angaben von Lars Kähler, Leiter der Autobahnmeisterei Gramzow, reparieren sie Schäden die durch den starken Regen im Juli an den Hängen entstanden sind. Aktuell müssen zwei Abschnitte bei Schmölln ausgebessert werden. Dort spülte der Dauerregen ganze Erdschichten den Hang hinunter. Die dadurch entstandenen Schäden waren so groß, dass aus Sicherheitsgründen die rechte Fahrbahnseite in Richtung Polen gesperrt werden musste. Laut Kähler kann schon ein kleines Mäuseloch, in das Wasser hinein fließt, den Anfang für einen Erdrutsch bilden.

Die Schäden an dem Hang sollen durch eine sogenannte Abtreppung entschärft werden. Dafür werden etwa 50 Tonnen Baurecycling und drei LKW-Ladungen Wasserbausteine verwendet. Zusätzlich werden 18 Sigmapfosten in den Boden gerammt.

Im Bereich Pfingstberg hatte der Regen die Straße unterspült. Diesen Schaden haben die Mitarbeiter der Autobahnmeister bereits behoben. Am Mittwochnachmittag sollen die Arbeiten auf der A 11 in Richtung Polen beendet werden.