Dreiste Masche:

Senioren wären fast ausgeraubt worden

Zuerst war ein älteres Ehepaar glücklich, als ein angeblicher Verwandter auftauchte und beim Tragen der Einkaufstüten half. Doch in den eigenen vier Wänden kam den Prenzlauern sein weiteres Anliegen zweifelhaft vor.

Die Polizei nimmt weiterhin alle Hinweise zu ähnlichen Vorfällen in der Steinstraße und der Region entgegen.
Roland Weihrauch Die Polizei nimmt weiterhin alle Hinweise zu ähnlichen Vorfällen in der Steinstraße und der Region entgegen.

Ein unbekannter Mann versuchte am vergangenen Mittwoch in der Prenzlauer Steinstraße zwei Senioren mit einer dreisten Masche um ihr Geld zu bringen. Die Eheleute waren auf dem Weg nach Hause, als der mutmaßliche Täter gegen 10.30 Uhr als Verwandter ausgab und anbot, ihnen ihre Einkäufe nach Hause zu bringen.

In der Wohnung angekommen, bat er darum, sein für einen angeblichen Autokauf mitgebrachtes Bargeld zum Bargeld der Eheleute legen zu dürfen. Er wollte es später abholen. Dies lehnten die Eheleute ab.

Als die Dame Zweifel daran bekam, dass es sich bei dem Mann wirklich um einen Verwandten handelte, verwies sie ihn aus ihrer Wohnung.

Der mutmaßliche Täter war 35 bis 40 Jahre alt, ungefähr 1,65 Meter groß, hatte eine normale Figur, einen braunen Teint und sprach mit akzentfreiem Deutsch.

Die Polizei nimmt Hinweise zu ähnlichen Vorfällen unter der 03984 350 entgegen.

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