Technische Hilfeleistung:

Sie sind die stillen Helfer in blau

Die dunkelblauen Laster mit der Aufschrift „THW“ kennt man aus der überregionalen Berichterstattung. Manch ein Helfer in Katastrophengebieten kommt aus Prenzlau.

Blendfreies und schattenarmes Licht mit Halogenstrahlern - das THW in Prenzlau kann Flächen von 135 mal 20 Metern ausleuchten.
Manuela Lenz Blendfreies und schattenarmes Licht mit Halogenstrahlern - das THW in Prenzlau kann Flächen von 135 mal 20 Metern ausleuchten.

Sie sind da, wenn Hindernisse überwunden, Wasser abgepumpt oder Unfallstellen ausgeleuchtet werden müssen. Und doch kommen die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) eher selten zum Einsatz. „Wenn dann zumeist überörtlich wie bei den letzten schweren Hochwassern oder Deponiebränden“, erklärt Ilona Köster vom 1999 gegründeten THW Ortsverband Prenzlau. Trotzdem muss der etwa 40 Mitglieder starke Ortsverband, der einzige in der Uckermark, rund um die Uhr einsatzbereit sein.

Was alles dazugehört, stellte er zum Tag der offenen Tür vor. Ob Rettungseinsätze in der Kanalisation, das Abpumpen mehrerer Kubikmeter Wasser inklusive Treibgut, der Aufbau eines Übergangs zum Überwinden schmaler Wasserläufe oder das Anheben eines tonnenschweren Lkw mittels Druckluft – das THW hält die dazu notwendige Technik bereit.

Und die Mitglieder haben vor allem die spezielle Ausbildung. Das fängt bereits mit zehn Jahren an. „Spielend helfen lernen“ nennt Ilona Köster diesen Ansatz, nach dem die Kinder und Jugendlichen anhand ganz alltäglicher Aufgaben auf ihre aktive THW-Tätigkeit vorbereitet werden. Die beginnt mit dem 17. Lebensjahr und fordert einiges an Verantwortung. Denn die Spezialtechnik ist teuer und das Budget knapp.

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