Pokalfinale:

So ein Elfmeterduell gibt es nicht alle Tage

Das erstmals ausgetragene Supercupfinale des Fußballkreises Uckermark nahm einen kuriosen Verlauf. Tore gab es viele. Aber die Fans mussten lange zittern, ehe der Sieger ermittelt war. Erst nach dem 19. Treffer fiel die letzte Entscheidung der Saison 2014/15.

Der jubelnde Pokalsieger SV 90 Pinnow.
Armin Gehrmann Der jubelnde Pokalsieger SV 90 Pinnow.

Im Fußballkreis Ostuckermark gab es stets ein Supercupfinale Kreispokalsieger gegen Meister. Nach der Fusion der Fußballkreise Ost und West wurde diese Entscheidung auch auf Uckermark-Verbandsebene ausgetragen. „Der SV Eintracht Göritz garantierte als Gastgeber für dieses Finale 2015 zwischen SV 90 Pinnow und Blau-Weiß 90 Gartz perfekte Rahmenbedingungen“, urteilte Frank Fleske, der Vorsitzende des FK Uckermark. 

Die Trainer beider Mannschaften erklärten vor Spielbeginn: „Es geht ja eigentlich um nichts. Wir sehen dieses Finale aber als einen I-Punkt der für uns sehr gut verlaufenen Saison und wollen den Doppelerfolg.“ Die Gartzer nach ihrem Kreispokalsieg, die Pinnower nach ihrem Titelgewinn. Die Begegnung hätte den Mannschaften darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, den künftigen Landesklasse-Gegner zu studieren. Doch darauf, das erklärten beide Trainer, kam es an diesem Tag nicht an.

Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3, nach rund zwei Stunden (man hatte sich zuvor geeinigt, keine Verlängerung zu spielen) durften die Pinnower als Sieger per Elfmeterschießen jubeln. Das hatte es aber in sich. Die Entscheidung fiel erst mit dem neunten Schützen jeder Mannschaft.

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