Erfahrungsaustausch in der Ausbildung:

Spanier und Bulgaren besuchen Agrarlehrlinge

Ein transnationales Bildungsprojekt klingt am Oberstufenzentrum Uckermark aus. Dessen Akteure tüfteln schon an einer Neuauflage.

Beim Rundgang durch das Prenzlauer Oberstufenzentrum schauten die Gäste aus Spanien und Bulgarien auch bei angehenden Landwirten im ersten Lehrjahr vorbei.
Monika Strehlow Beim Rundgang durch das Prenzlauer Oberstufenzentrum schauten die Gäste aus Spanien und Bulgarien auch bei angehenden Landwirten im ersten Lehrjahr vorbei.

Gäste aus Spanien, Bulgarien und Deutschland werden heute im Bandelower Milchvieh Wolters erwartet. Die Besucher sind Akteure eines Förderprojektes der Europäischen Union mit dem Namen "AgriSkills". Der Name steht für „Agricultural Skills Go Sustainable“ und bedeutet soviel wie Landwirtschaft zur Nachhaltigkeit zu entwickeln. In der Uckermark hatten sie sich zu Wochenbeginn zum abschließenden Erfahrungsaustausch getroffen. Für das Programm hatte sich das Berliner PECO-Institut mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt 2014 und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vor fast zwei Jahren das Oberstufenzentrum (OSZ) Uckermark ins Boot geholt, um mit Partnern in Bulgarien und Spanien Wege zu erproben, wie Ausbildung in der Landwirtschaft auf Nachhaltigkeit orientiert und gleichzeitig in unterschiedlichen Bildungssystemen angewendet werden kann. Am Prenzlauer Standort des OSZ lernen jährlich rund 60 Landwirtschaftslehrlinge. 

Um das Thema Ausbildung geht es auch im Bandelower Milchviehbetrieb. „So lernen die Akteure unter anderem unsere Praxis konventioneller Tierproduktion kennen, die Thema des Bildungspaketes ist“, sagte Edda Zimmermann, Abteilungsleiterin im OSZ. Im Oktober endet die AgriSkills-Förderung. Nachdem Ausbilder in den Firmen und andere Berufbildungsstätten am neuen Bildungspaket Interesse gezeigt haben, überlegen die Akteure jetzt schon, wie das Anliegen weitergeführt werden kann.

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