Radweg zu schmal:

Spaziergang am See wird zur Stolperfalle

Eine Frau im Rollstuhl stürzte auf dem schmalen und unwegsamen Damm beim Anstau Magnunshof am Unteruckersee. Das Gelände ist seit Jahren ein Dauerthema. Doch die Stadt hat bereits konkrete Pläne zur Verbesserung des Weges.

Solche Hinweis-Schilder ließ die Stadtverwaltung vor einigen Monaten in beide Fahrtrichtungen aufstellen.
Melanie Zimmermann Solche Hinweis-Schilder ließ die Stadtverwaltung vor einigen Monaten in beide Fahrtrichtungen aufstellen.

Am vergangenen Dienstag hatte ein Prenzlauer beobachtet, wie eine Frau im Rollstuhl durch ein Schlagloch auf dem sehr schmalen Damm beim Anstau Magnushof zu Fall kam. Sie blieb zwar unverletzt, doch für den Radfahrer ist der Vorfall ein Indiz dafür, dass sich an der Situation dringend etwas ändern muss.

Die Problematik des schmalen Weges ist der Stadt Prenzlau bekannt und soll im Rahmen eines Projektes zur Reduzierung des Nähstoffeintrags in den Unteruckersee, das eine Sanierung des Damms beinhaltet, behoben werden. „Zur Unterhaltung und Bewirtschaftung soll dieser künftig einen zwei Meter breiten asphaltierten Weg erhalten, der gleichzeitig auch als Geh- und Radweg dienen wird“, so Kerstin Oyczysk, Leiterin des Amtes für Hoch- und Tiefbau. Zurzeit rechne man mit einem Beginn des Ausbaus in 2017, die erforderlichen Mittel für den städtischen Anteil sind bereits im Haushalt der Stadt eingestellt.

Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer weist darauf hin, dass „die federführende Behörde das Landesumweltamt ist.“ Die müsse zunächst in den Unterbau des Damms investieren, bevor die Stadt die Asphaltdecke aufbringen könne, um eine dauerhafte Lösung zu haben. Sommer setzt nun auf die in Aussicht gestellte Umsetzung und steht dazu in engem Kontakt mit dem 3. Beigeordneten des Landkreises, Karsten Stornowski, der in der Angelegenheit Unterstützung zugesagt hat. Die Gesamtkosten des Baus am Anstau Magnushof und dem Weg vom Kap werden mit rund 620 000 Euro berechnet, wie hoch die Förderung dabei ausfalle, könne die Stadt nicht sagen.

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