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Spende kommt bei der Feuerwehr super an

Die Feuerwehr braucht junge Mitglieder, aber auch Geld, um sie auszubilden. Nun wurden den Prenzlauer Kameraden ein Scheck dafür überreicht. Doch wofür soll die Spende genau verwendet werden?

Weil man nicht nur einen Scheck überreichen wollte, hatten sich die Club-Mitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: Rudolf Volkmer vom Lions-Club übergab den Mädchen und Jungen symbolisch eine große Spielzeugfeuerwehr.
Robert Doering Weil man nicht nur einen Scheck überreichen wollte, hatten sich die Club-Mitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: Rudolf Volkmer vom Lions-Club übergab den Mädchen und Jungen symbolisch eine große Spielzeugfeuerwehr.

Einen Tag nach der Scheckübergabe ist Christina Hartwich noch baff. „Mit dieser Summe hat niemand von uns gerechnet“, kommentiert sie die Spende, mit der die Mitglieder des Prenzlauer Lions Clubs und des Rotary Clubs die Arbeit der Kinder- und Jugendwehren der Stadt mit ihren Ortsteilen unterstützen. 6000 Euro: „Damit kann man vor allem sehr viel machen“, sagt die Jugendwartin. Was genau, das entscheiden die Kinder und Jugendlichen demnächst.

„Als wir erfuhren, dass der Erlös der Aktion beider Clubs auf dem Weihnachtsmarkt der Jugendfeuerwehr zugutekommt, war die Rede von etwa 1000 Euro. Später sagte irgendwer, dass es wohl doch etwas mehr wird. Aber so viel?“

Beeindruckt von der Nachwuchsarbeit

Kein Wunder, dass die Nachwuchs-Blauröcke wie auch ihre Betreuer am Donnerstagabend ihr Glück kaum fassen konnten. Die Mitglieder beider Clubs hatten sich zur Spendenübergabe im Feuerwehrdepot mit den Mädchen und Jungen getroffen. Für interessante Unterhaltung hatten die jungen Feuerwehrleute verschiedene Aktionen vorbereitet, bei denen sie ihre Kenntnisse bewiesen.

„Selbstverständlich werden wir darüber informieren, wie genau wir das Geld verwenden“, so Hartwich. Sieben Vereine hatten sich nach einer Ausschreibung der Clubs für die Spende aus dem Tombolaverkaufserlös beworben. „Alle waren sich schnell einig, dass der Nachwuchs der Feuerwehr das Geld bekommt“, so Rotary-Präsident Kai Frodl. Und Gabriele Frey vom Lions-Club fügt hinzu: „Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist beeindruckend. Wir brauchen den Feuerwehrnachwuchs.“