Vermisster Kater:

Spykie ist wieder zu Hause – und sehr hungrig

Freigänger Spykie ist wieder da. Wenn auch ein wenig ausgehungert, doch zutraulich wie immer. Der zehnjährige Kater war von seiner Familie seit Tagen vermisst worden.

Spykie war in einem Hof hinter hohen Mauern eingesperrt. Jetzt wird er wieder aufgepäppelt, dann kann er sich wieder in "seinem" Garten austoben.
Heike Zumpe Spykie war in einem Hof hinter hohen Mauern eingesperrt. Jetzt wird er wieder aufgepäppelt, dann kann er sich wieder in "seinem" Garten austoben.

Die Prenzlauerin Heike Zumpe, bei der sich Spykie regelmässig im Garten einfand, und die Besitzer des Katers machten sich Sorgen um das liebenswerte Tier. Tagelang war er verschwunden, ist nun aber wieder zu Hause. Kurz nachdem die Redaktion ein Bild des Katers ins Internet gestellt hatte, gab es schon die ersten Hinweise. Dafür ist Heike Zumpe allen dankbar. Den Sonnabend verbrachte sie damit, nach Spykie zu suchen. Sie entdeckte einen ähnlichen, gelben Kater, allerdings ohne Halsband. Keine Spur von Spykie. "Am Sonntagmorgen wollte ich gerade wieder los, da rief mich seine 'Familie' an", erzählte Heike Zumpe am Montagvormittag.

Eine aufregende Rettungsaktion mit Leiter, Korb, Leckerlis, Wäscheleine & Co. folgte. "Er war im Hinterhof eines Altbaus der Winterfeldtstraße von drei Meter hohen Mauern umgeben eingesperrt. Sein Herrchen hatte ihn mauzen hören, als er zufällig an der Mauer entlang ging. Was für ein Glück." Gemeinsam holten Katzen-Mutter Jacqueline Urban, ihr Mann und Heike Zumpe den Vermissten aus dem verlassenen Hof. Dort gab es offensichtlich nicht einmal Mäuse, so hungrig stürzte er sich auf das Futter. Nach acht Tagen ohne Futter ist er ein wenig abgemagert, aber wohlauf, sagt Heike Zumpe.

Übrigens kümmert sich der Tierschutzverein um den gelben Kater.

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