LAGA: Wir würden es noch einmal machen:

Stadtpark ab Sonnabend wieder offen

In sechs Jahren soll es die nächste Landesgartenschau geben. Derweil werden in Prenzlau weiter die Spuren der „Grünen Wonne“ beseitigt.

In der Blumenhalle erinnert schon fast nichts mehr an die prachtvollen Tage der Landesgartenschau. Das ehemalige WIGA-Gebäude wird nun zum Schulgebäude für das Gymnasium umgebaut.
Oliver Spitza In der Blumenhalle erinnert schon fast nichts mehr an die prachtvollen Tage der Landesgartenschau. Das ehemalige WIGA-Gebäude wird nun zum Schulgebäude für das Gymnasium umgebaut.

 „Wenn es noch einmal in Brandenburg eine Landesgartenschau gibt und keiner will sie haben - wir machen es noch mal“, scherzte Bürgermeister Hendrik Sommer am Freitag auf der LAGA-Pressekonferenz. Potsdamer Spitzenpolitiker hatten zwar in der Vergangenheit mehrfach angekündigt, dass die Prenzlauer Landesgartenschau zugleich die letzte in Brandenburg sein könnte. Doch Jörg Kirstein hat inzwischen andere Signale: „Ich habe das Wort von Matthias Platzeck, dass es 2019 wieder eine Landesgartenschau geben wird. Und ich gehe davon aus, dass sich auch sein Nachfolger daran hält“, sagte der Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg. Zuvor wird 2015 die Bundesgartenschau im Havelland stattfinden. „Da macht es keinen Sinn, mit einer Landesgartenschau zu konkurrieren“, so Kirstein.

Bisher wurden in Brandenburg fünf Landesgartenschauen durchgeführt. Zusammen verbuchten Luckau (2000), Eberswalde (2002), Rathenow (2006), Oranienburg (2009) und Prenzlau mehr als 2,5 Millionen Gäste. Der Verein zur Förderung von Landesgartenschauen in Potsdam hat diese fünf Erfolgsgeschichten in einem eindrucksvoll bebilderten Buch dokumentiert. Ab dem 28. Oktober kann das Buch auf der Internetseite des Vereins (www.vfl-gartenschauen.de) bestellt werden.

Derweil gehen die Aufräumarbeiten im Stadt- und Seepark weiter. Ab Sonnabend, dem 19. Oktober, 10 Uhr, soll der Stadtpark wieder frei zugänglich sein.

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